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Guillochiertes 585 Gold Etui Saphir Cabochon

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Guillochiertes 585 Gold-Etui mit ovalem Saphir Cabochon am Drücker – Goldene Habseligkeiten

Vorrätig

Guillochiertes 585 Gold Etui mit Saphirbesatz im Cabochonschliff um 1920

Goldene Habseligkeiten

Ein kostbares Geschenk für Liebhaber von kunstvoll gravierten Golddosen. Dieses rechteckige guilochierte Gold Etui kann sich auch ohne Inhalt sehen lassen. Die leicht gewölbte Aufbewahrungsdose ist zusätzlich am Rand mit einer Ranken Bordüre verziert. Den Drücker schmückt in mitten einer zarten Goldverzierung ein blauer Saphir im Cabochonschliff.

Um 1920 gab es diese edlen Golddosen für Schnupftabak und andere kleinere Habseligkeiten. Sie wurden mit Vorliebe als Hochzeitsgeschenk oder zum Geburtstag gewählt. Das goldene Etui ist mit einem Seitenscharnier versehen, die Oberfläche ist von allen Seiten guillochiert. 

Feiern Sie mit diesem Goldetui Ihr persönliches Revival der hohen Handwerkskunst. Erfreuen Sie sich an dem Effekt, wie unterschiedlich das Etui durch die Linien im Licht schillern kann. Gönnen Sie sich den Luxus, für Ihre Habseligkeiten ein handgemachtes Goldetui zu besitzen.

Größe & Details

Schmuckstück: Gold Etui mit Gravur und Saphirbesatz mit Seitenscharnier

Material: Gelbgold 585, gestempelt, punziert

Verschlussart: Seitenscharnier mit verziertem Drücker und Saphir Cabochon Besatz

Format:  75 mm x 45 mm x 10 mm (Länge x Breite x Höhe) nach Außen schmal zulaufend

Gesamtgewicht: 72,67 Gramm

Zeit: 1920

Herstellung: unbekannt

Zustand: Sehr gut, minimal verzogen, minimale Tragespuren

 

Guillochiertechnik

Guillochieren ist eine halb-manuelle und mechanische Graviertechnik zur Oberflächengestaltung. Damit bekommen Uhren, Zigarettenetuis, unterschiedliche Schmuckstücke, Feuerzeuge, kleinere Dosen oder Etuis aus Edelmetall geometrische Muster. Die Oberfläche der Schmuckstücke ist matt. Durch symmetrisch glänzende Linienmuster bekommt die Fläche einen edlen Touch. Es können die unterschiedlichsten Muster und Ornamente graviert werden. Besonders schön ist die optische Veränderung der Oberfläche bei Lichteinfall. Die Muster glänzen facettenreich. Zigarettenetuis haben einen kostbaren Look, Feuerzeuge aus Gold und Silber schillern geradezu in der Hand ihres Besitzers.

Die Guillochiertechnik wurde im 17. Jahrhundert entwickelt. Das Schmuckstück wird in einer Spannvorrichtung mit feinen Linien versehen. Es ist eine manuelle Arbeit mit einer Handkurbel, man kann je nach Geschmack unterschiedliche Muster in die Oberflächen gravieren. Ob horizontale Linien, die sich mit vertikalen kreuzen oder Zickzack Linien, da hat jeder Hersteller seine eigenen Vorlieben. Es gibt dadurch sogar Wiedererkennungswert einer bestimmten Marke, die immer die gleiche Linien Technik nutzt. Jeder Techniker, der diese halbmaschinelle Arbeiten durchführte, entwickelte eigene Arbeitsabläufe, um einerseits die Ansätze, andererseits die Gleichmässigkeit des Andrucks sicherzustellen.

Bekannt sind die Fabergé-Eier, die zwischen 1885 und 1917 in Sankt Petersburg von Peter Carl Fabergé angefertigt wurden. Die Oberflächen dieser prachtvollen Schmuckeier sind auch mit der Guillochiertechnik hergestellt worden, danach wurde Emaille aufgelegt. Lange Zeit wurde diese schöne alte Technik bei Goldschmieden zur Flächengestaltung von Gebrauchsgegenständen genutzt. Als in den 80er Jahren die kostbaren Unikate durch beispielsweise Einwegfeuerzeuge und bunt bedruckte Metalletuis ersetzt wurden, war diese Technik auf einmal nicht mehr gefragt. 

Heutzutage lebt der Boom dieser Künste wieder auf, das Guillochieren feiert ein Revival. Es ist angesagt, edle Feuerzeuge aus Gold und Silber mit kunstvoll geometrischen Linien in der Hand zu halten und sich damit eine Zigarette anzuzünden. Auch sichtet man immer häufiger die querformatigen Zigaretten-Etuis. Sogar Kugelschreiber im Luxusbereich besitzen diese feinen Linien. Wieder in Mode gekommen sind auch guillochierte Zifferblätter und Uhrengehäuse.